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Wir stellen uns vor

Unsere Familie 

Auf dem Jungbauernhof leben drei Generation unter einem Dach. Das sind:

Bauer Paul Buchholz

Bäuerin Elke Buchholz

Sohn Ludwig Buchholz

und Seniorbäuerin Adelheid Buchholz.

Unsere drei erwachsenen Töchter Barbara, Franziska und Viktoria stehen mittlerweile schon im „Berufsleben“ und sind nicht mehr oft auf dem Jungbauernhof anzutreffen.

 

Der Bauer Paul Buchholz ist gelernter Landwirtschaftsmeister und kümmert sich um Haus und Hof, den Wald, den Bogenparcours sowie um die Tiere.

 

Die Bäuerin Elke hat eine Ausbildung zur ländlichen Hauswirtschaft und arbeitet nach wie vor in ihrem Erstberuf als Polizeibeamtin.  Das Gesamtmanagement des Hofes wird von Ihr betreut – Haushalt, Bauerngarten, Gästewechsel, Büroarbeit. Alles was eben anfälltJ und wo schnell mal Hilfe benötigt wird.

 

Tochter Barbara (27) hat bereits eine eigene Familie. Im Sommer 2019 kam unser erster Enkel Julius Valentin zur Welt. Sie ist gelernte Konditorin und arbeitet wir auch Ihr Ehemann in einer Top-Konditorei, dem Hause Gmeiner.

Unser Tipp: Auch in Freiburg finden Sie ein Kaffeehaus mit dem Namen Gmeiner. Beim Martinstor können Sie die herrlichen Torten und Konditorspezialitäten bestaunen und natürlich auch genießen.

 

Tochter Franziska (25) wohnt in Freiburg und hat als Physiotherapeutin einen interessanten Arbeitsplatz in einer Klinik in Elzach.

 

Unsere Viktoria (22) liebt das Studentenleben. Sie studiert in Freiburg Tourismus und Management. Genau ihr Ding! Auch Sie wohnt in Freiburg und schließt Ende 2020 mit dem Studium ab. Wir sind gespannt, wo die Reise hingeht.

 

Ludwig (20) ist ausgebildeter Landwirt. Sein Ziel ist den Jungbauernhof zu übernehmen. Ab August 2019 erweitert er sein Wissen mit einer weiteren Ausbildung zum Zimmermann.

Wenn es seine Freizeit zulässt, ist er mit seinem Motorrad-Trial unterwegs oder er schnappt sich sein Mountainbike und misst mit dem Schwarzwald seine Kräfte.

Die Bienenhaltung steht ebenfalls unter der Obhut von Ludwig. Gerne können Sie seinen Honig bei uns im Hause erwerben.

 

Oma Adelheid (83) kümmert sich um unsere Hühner.

Das Jahr über sind immer mal wieder eine Praktikantin oder ein Praktikant einer Waldorfschule oder ein/e Woofer/in bei uns zu Gast und helfen bei der täglichen Arbeit.

 

Schon gewusst?

Zahlen – Daten – Fakten

Der Jungbauernhof wurde 1644 erbaut und ist seit der 6. Generation im Besitz der Familie Buchholz. Der Hofname „Jungbauernhof“ rührt aus der Zeit der Hofübernahme eines „jungen Bauern“. Das liegt jedoch schon viele Jahrhunderte zurück.

Der Jungbauernhof wurde im Jahr 1996 von Albert Buchholz an seinen Sohn Paul Buchholz übergeben.

Paul und seine Ehefrau Elke Buchholz bewirtschaften seither den Jungbauernhof.

Im Jahre 1996 wurde der Milchviehstall erweitert. 2003 konnten wir die Tenne als Wohnraum ausbauen.

Bis ins Jahr 2012 wurden auf dem Jungbauernhof täglich rund 24 Kühe gemolken und deren Jungtiere großgezogen. Aus wirtschaftlichen Gründen kam es im Jahr 2012 zu einer Umstrukturierung der Viehhaltung. Wir wagten einen erneuten Stallumbau und unsere Milchkühe werden seither auf dem Heidenhof gemolken. Der Heidenhof ist ebenfalls in Mühlenbach.  Dieser Bauernhof wird von dem Bruder von Paul Buchholz, Hubert Buchholz, in Kooperation mit dessen Nachbar bewirtschaftet. Wir kümmern uns um die Jungtiere und betreiben seither ein kleines „Kuh-Hotel“😊

Im November 2015 übernahmen wir den „Schwabenhof“, bei Büchern 33.

Der jetzige landwirtschaftliche Betrieb besteht nun aus insgesamt 99 Hektar. Davon sind 30 ha Wiesenflächen und 69 ha Wald.

Die Grasfläche wird ausschließlich für die Fütterung unserer Tiere benötigt. In drei bis vier Schnitten wird die gesamte Fläche als Winterfutter konserviert.

Stolzer familienbetrieb

„Wir arbeiten mit Herz und Hand, da läuft die Ware nicht vom Band!“

Auf unserm Bio-Bauernhof werden täglich rund 40 – 45 Tiere (Kälber und Jungtiere) im Alter von 12 Wochen bis ca. 2 Jahre gehegt und gepflegt.

Vom Heidenhof erhalten wir die weiblichen Kälbchen und ziehen diese auf dem Jungbauernhof groß. Mit ca. 18 Monaten werden die Jungrinder gedeckt und erwarten dann als Jungkuh ein Kälbchen.

Im Sommer ist unser Bulle Zeus bei seinen Damen gleich in der Herde. Er sorgt auf natürliche Art und Weise dafür, dass die Färsen (weibliche Teenager-Kühe) trächtig werden und als Milchkühe in den Betrieb des Heidenhofes zurückkehren können.

Im Alter von ca. 2 Jahren gehen die sogenannten „Kalbinnen“ auf den Milchviehbetrieb zurück und werden nach der Abkalbung in die Milchviehherde integriert.

 

Die Waldfläche, die nun 69 ha misst, wird zum Holzverkauf sowie für den Eigenverbrauch (Heizung und Warmwasser) benötigt.

 

Zum Bauernhof gehört – wie im Schwarzwald üblich – auch eine Brennerei, in der wir hier vorwiegend Getreide und ein Kleinkontingent an Obst brennen. Kleinmengen können Sie bei uns gerne erwerben.

Im Winter 2019 konnten wir unseren Kornschnaps an den höchstprämierten BOAR-Gin in Bad Peterstal abgeben.

Da sind schon ein klein wenig stolz, denn dieser Gin wird mit Trüffeln angereichert und ist der absolute Knaller!

 

Urlaubsgäste heißt der Jungbauernhof seit 1973 willkommen. Die ursprüngliche Ferienwohnung HOF wurde 2004 umgestaltet. Diese Wohnung lässt eine Gästebeherbergung von bis zu neun Personen zu. Im Jahr 2018 haben wir das Fernseh-Zimmer und das „kleine Zimmer“ neugestaltet. 2019 wurden in zwei Zimmern neue Betten integriert. Die Wohnung misst ca. 155 qm und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

 

Die Ferienwohnung SPEICHER wird seit unserem Umzug in die Wohnung im Dachgeschoss des Bauernhauses im Jahr 2003 als zweite Wohnung für unsere zahlreichen Gäste genutzt. Dort gibt es drei Schlafzimmer und Platz für maximal sieben Personen. Derzeit planen wir, den Speicher bis in ca. 2 Jahren zu renovieren. Aktuell warten wir auf die Pläne unseres Haus-Architekten.

 

Unsere tägliche Arbeit

Anfang April beginnt je nach Wetter die Weidesaison für unsere Rinder. Viel Arbeit gibt es bis alle Tiere sich an den Weidegang gewöhnt haben. Dazu müssen unsere Wiesen und Weiden neu eingezäunt, alte Zäune erneuert und die Weideflächen für die Beweidung vorbereitet werden.

Ab Ende Mai bis spätestens Oktober ernten wir das Winterfutter für unsere Tiere. Die Grasernte hängt natürlich vom Wetter ab. Bei Anzeichen von Regen kann es durchaus sehr hektisch zugehen…

Regen bedeutet bei der Futterqualität immer eine Minderung des Futters. Wobei wir grundsätzlich sehr froh sind, wenn es immer mal wieder regnet. Nicht jedoch in das frisch Gemähte…

Im Sommer befindet sich der größte Teil unserer Rinder auf unseren Bergweiden.

Bei täglichen Kontrollbesuchen beobachten wir unsere Jungrinder. Dabei haben wir

-  ein wachsames Auge auf die Gesundheit der Tiere,

-  Jungkühe, welche zum „Bullen möchten“,

-  und die Vegetation.

-  Wir kontrollieren, ob der Weideplatz gewechselt werden muss

-  und genügend Wasser für die Tiere zur Verfügung steht.

Gerne dürfen Sie uns dabei begleiten.

Die kleineren Kälbchen, welche noch nicht auf die Bergweide kommen, müssen an den täglichen Weidegang gewöhnt werden. Unglaublich wie flink und schnell Kälbchen rennen können, wenn Sie nicht in den Stall wollen oder gar beim „Austreiben“ über Stock und Stein springen…J Seien Sie dabei, wenn wir Elvis und die Kälbchen auf die Weide treiben bzw. in den Stall zurückbringen.

 

Ab dem Frühsommer haben wir zwei Ferkel, die sich bis zum Herbst/Winter bei uns sauwohl fühlen. Für unsere Eigenversorgung sind die Schweine ein großer Gewinn. Mit gutem Gefühl wissen wir, was später auf unserem Teller landet. Aktuell sind wir gezwungen, die Umzäunung wildschweinsicher zu machen. Die Schweinepest darf sich keinesfalls auf die Tiere übertragen. Bitte seien Sie in diesem Zusammenhang vorsichtig, wenn Sie Speisereste haben. Sprechen Sie uns an, wenn Sie die Schweine füttern wollen.

 

Unseren Schmuse-Esel Elvis haben wir seit 2013 total liebgewonnen. Er freut sich über Streicheleinheiten und belohnt dann mit einem „Eselgrinsen“.

 

Die Katzen haben ein tolles Katzenleben bei uns. Hinterm Haus dürfen sie gefüttert werden. Bitte achten Sie darauf, dass die Haustür zum Eingang Ihrer Wohnung geschlossen ist. Schnell flitzen unsere Katzen in die Wohnung. Die sollen jedoch draußen bleiben. Otto (grau gestreifter Tiger) hat das Hausrecht in der Wohnung der Gastgeberfamilie.

 

Unsere Häschen residieren in unserer Hasenvilla – ebenfalls hinterm Haus.

Wir haben sehr viel Freude im Umgang mit unseren Tieren.

Sie sind ein Teil unserer Lebensgrundlage und dienen zum einen, dazu dass der Schwarzwald in der jetzigen Form erhalten bleibt und bedeuten für uns ein Teil des Einkommens.

Im Winter steht die Waldarbeit an. Verschiedene Pflegearbeiten sind auch im Sommer notwendig. Es ist eine generationsübergreifende Bewirtschaftung der Waldfläche erforderlich. Warmes Wasser und mollige Temperaturen werden von unserem eigenen Holz erzeugt.

Wie heißt es so schön? Holz macht immer mehrmals Wärme:

- bei der Ernte

- bei der Verbrennung.

In den Wintermonaten ist unsere Grillhütte ein gigantischer Rückzugsort für einen gemütlichen Abend. Besonders bei Schnee und kalten Temperaturen ist es in der Hütte bei loderndem Feuer urgemütlich und mollig warm.

 

Schwabenhof

Der Schwabenhof wurde uns im November 2015 in Erbpacht übertragen. Das bedeutet, die Familie Schwab (Andreas (68 Jahre), Brigitte (69 Jahre) und Luise (97Jahre)) erhalten von uns ein lebenslanges Wohnrecht. Der Schwabenhof liegt ca. 2 km in Richtung Mühlenbach. Durch den Vollbrand auf dem Schwabenhof gab es für die Familie Schwab große Veränderungen.

Am 04.01.2018 geriet der Schwabenhof aufgrund Unachtsamkeit des Andreas Schwab in Flammen. Das Wohngebäude brannte lichterloh. Im August 2018 haben wir mit einem Abrissunternehmen und dessen fleißigen Arbeitern das ausgebrannte Wohnhaus abgerissen. Bei rund 40 Grad Außentemperatur war das eine sehr schwere Arbeit. Alle unterschiedlichen Materialen mussten getrennt entsorgt werden.

Die Altenteiler (Andreas, Brigitte und Luise Schwab) konnten bereits direkt nach dem Brand in ein Haus im Dorf umziehen. Dort können Sie wohnen bleiben und haben die direkte Nähe zur Ortsmitte. Wir hatten unwahrscheinlich viel Glück, dass dieses Haus frei geworden war und wir es nutzen durften. Herzlichen Dank an Familie Schwendemann, dessen Elternhaus dies war.

HIER TUT SICH WAS...

Neues in 2020

Voller Spannung warten wir auf die Entwürfe unseres Architekten. Wir planen in den kommenden 2 Jahren den Umbau des SPEICHERS.

Im März soll eine Hackschnitzelanlage, die vorhandene Holzheizung ersetzen. Mit diesem Projekt wird sicherlich viel Handarbeit im Zusammenhang mit der Feuerung der Vergangenheit angehören.

Im September gibt es in der Ferienwohnung HOF neue Fenster und Balkontüren. Bei dieser Aktion steht auch ein neuer Anstrich für das gesamt Bauernhaus auf dem Plan.