Schwarzwald
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Uhrenfabrik Junghans
Die Uhrenfabrik Junghans in Schramberg gehört zu den Pionieren der Uhrmacherei in Deutschland und ist eng mit der Region verwurzelt. Das Unternehmen ist seit 1861 am Stammsitz in der Geißhalde ansässig.
Im Jahr 1927 wurden die ersten Armbanduhren produziert, heute bilden sie den wesentlichen Pfeiler des Unternehmenserfolgs und machen den Namen Junghans weltweit zum Synonym für Qualität Made in Germany. Bereits 1903 beschäftigte Junghans mehr als 3.000 Menschen, die jährlich über drei Millionen Zeitmesser herstellten. Damit war Junghans damals der größte Uhrenhersteller der Welt und man kann sich vorstellen, was das für die Menschen und die Infrastruktur der Region bedeutete. Von einer Werksfeuerwehr über ein Hallenbad und moderne Mitarbeiterwohnungen brachte Junghans den Fortschritt nach Schramberg. Die Entwicklung mechanischer Uhrwerke ist eng mit der Geschichte von Junghans verbunden. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fertigte das Unternehmen eigene Uhrwerke. Zu den Meilensteinen gehört das Handaufzugswerk J88, das 1949 im ersten Armband-Chronographen präsentiert wurde. 1957 folgte mit dem Kaliber J83 das erste Automatikwerk in Chronometer-Qualität.
Auch heute noch legt die aus Schramberg stammende Unternehmer- und Inhaberfamilie Steim größten Wert darauf, das Unternehmen und die Arbeitsplätze für die Region zu erhalten – alle Zeitmesser werden in Schramberg gestaltet, konstruiert und montiert. Als einer der wenigen Uhrenhersteller beherrscht Junghans alle Antriebsformen - von klassischer Mechanik über Quarz- bis hin zu Funk- und Solartechnologie.
Sind Sie neugierig geworden? Besuchen Sie das einzigartige Junghans Terrassenbau Museum (Lauterbacher Straße 68, 78713 Schramberg) und gewinnen Sie Einblicke in die Welt der Schwarzwalduhren und der Geschichte von Junghans.